Montag, 16. Juli 2012

Alkohol oh Alkohol, du bist mein Feind, das weiß ich wohl...

Eine psychische Erkrankung ist echt was schwieriges. Man selber merkt zwar, dass was ist, aber die menschen um einen herum merken es nur schwer. Ohne äußerliche Symptome, wie denn auch. Das schlimmste ist, dass unbetroffene einfach nicht verstehen, dass man diese Krankheiten genauso behandeln muss wie beispielsweise Grippe. Dass man Sachen nicht machen darf, andere verstärken muss, Medikamente nehmen kann. Allerdings braucht das ganze Zeit, Geduld, Verständnis und Einsicht. Das sind die Grundzutaten. Wenn die nicht gegebn sind dauert alles andere umso länger. Vorallem Eltern mit ihrem emotionslosen Denken können einem da nicht viel weiterhelfen.

Hierzu eine kleine Geschichte mit den fiktiven Personen Lena&Marco:
Schon am Tag zuvor hatte Lena mit ihrer Mutter abgeklärt, dass sie am nächsten Tag relativ spät am Nachmittag zu Marco gehen würde, sie gemeinsam eine Pizza bestellen würden, und sie deshalb nicht zum gemeinsamen Abendessen mit ihrer Familie kommen könne. Am Tag des Treffens fuhr Lena um 18:00 mit dem Fahrrad zu Marco. Sie redeten und hörten Musik und bestellten sich leider etwas zu spät eine Pizza, die um 20:15 ankommen sollte. Doch zum Essen sollte es gar nicht kommen.Lenas Mutter rief kurz nach 8Uhr auf ihr Handy an, wo sie denn bleibe, sie hätten doch für 8Uhr Abendessen ausgemacht. Sie handelte aus erst nach der Pizza nach Hause zu kommen. Nachdem sie aufgelegt hatten bekam Lena ein Panikattakke, bei der ihr ohne Grund Bilder ihres letzten Alptraums vor Augen geführt wurden. Sie fing an zu schluchzen und zu weinen, zu zittern und vor Angst zu erstarren. Nachdem Marco sie einigermaßen beruhigt hatte, rief Lenas Mutter erneut an, wo sie denn bleibe. Lena erklärte ihr schluchzend sie hätte gerade ein Panikattakke gehabt und würde gleich nach Hause kommen. Dies taten sie dann auch. Gemeinsam erklärten die beiden der Mutter genau was vorgefallen war(das was ihr bisher gelesen habt). Aber anstatt sich Sorgen um ihre Tochter zu machen, warum sie eine Panikattakke gehabt hatte, oder sie zu trösten, fauchte sie die beiden an, sie seien unzuverlässig, würden immer zu spät kommen, würden sich nicht mehr am jeweiligen Familienleben beteiligen, weil sie immer miteinander telefonierten und sich gegenseitig mit ihren Problemen belasten würden. Jeder weitere Erklärungsversuch von Lenas und Marcos Seite scheiterte kläglich, da Lenas Mutter sich nicht in ihre Lage versetzen konnte/wollte und stur auf ihren emotionlosen, gefühlslosen, kalten Argumenten beharrte. Nach dem Streit fuhr Marco allein nach Hause, aß die Pizza alleine und versuchte zu vergessen.
Ich bin mir nciht ganz sicher, ob das ein gutes Beispiel  war oder ob es irgendwie Sinn gemacht aht dass zu schrieben. Ich weiß es nicht. Wenn es keinen gemacht hat, tut es mir Leid.

*

Mir geht es gerade ehrlich gesagt total scheiße, weil mir einfach alles zu viel wird, Außer ein oder zwei Leuten versteht mich niemand mehr richtig, hab ich das Gefühl. Ich geh allen nur auf den Sack mit meinem Getue. Vergraule meine Freunde, weil ich ich bin. Mich kotzt einfach gerade alles nur noch an, wirklich alles was hier gerade um mich rum ist. Ich will einfach nur weg. Weit weg. Ab durchs Fenster, übers Dach in den Garten und durch die Nacht immer weiter bis ich nicht mehr weiß, wo ich bin und alles hinter mir gelassen hab.
Aber jetzt sitze ich hier, esse alleine eine Pizza, neben mir 2 Flaschen Bier und eine kleine Flasche Vodka und ich versuche zu verdrängen...

Kommentare:

Ann hat gesagt…

das mit Lena und Marco kommt mir nur allzu gut bekannt vor.
dir muss nicht leid tun, was du auf deinem Blog schreibst. jedes noch so kleine Wort wird bedeutend.

pass auf dich auf

unnahbar hat gesagt…

Ja, das kenn ich so mehr oder weniger auch...

schön geschrieben :)

halt durch

Jasmin ∞ hat gesagt…

Mein Schatz, es tut mir leid dass es dir wegen mir so dreckig ging/geht. Du wirst jetzt sicherlich sagen: " Nein, das war nur wegen deiner Mum.", doch ich war daran auch beteiligt. & das tut mir leid. Ich möchte nicht dass du dich betrinkst, selbst wenn es nur dieses eine Mal war. Nicht wegen mir, nicht wegen meiner Mum, nicht wegen irgendwem & irgendetwas. Du bist das Wundervollste der Welt, hast absolut nichts Schlechtes verdient. Ich liebe dich, meine Perle. Halt den Kopf oben, du bist so wunderschön.

xx, Jasmin.

Jona hat gesagt…

hey sein Blog ist echt toll:)
vielleicht hast du ja auch mal Lust bei mir vorbei zu sehen
naja hast auf jedenfall ne neue Leserin!

becca hat gesagt…

natürlich ist das kein problem für mich (:
ich habe mir alle posts von dir auf jasmins blog durchgelesen und ich muss sagen, dass du wirklich wunderschön schreibst <3